Hypnose, eine oft missverstandene Methode

Das Ansehen von Hypnose ist duch Film, Fernsehen und Hypnose-Shows stark beschädigt worden. Durch eine vollkommen falsche Darstellung haben viele Menschen große Angst vor Kontrollverlust und Manipulation während einer Hypnose.

Dabei ist Hypnose und Trance ein ganz normaler Zustand, den die meisten Menschen täglich erleben. Kurz vor dem Einschlafen oder kurz nach dem Aufwachen zum Beispiel sind wir in einem Trance ähnlichen Zustand.

Beim Autofahren einer bekannten Strecke haben wir alle schon erlebt, wie wir quasi „automatisch“ einen Weg zurücklegen, auf Autopilot fahren und mit offenen Augen träumen. Meist ist dieser Zustand nur sehr kurz und wir „erwachen“ wieder und fragen uns, wo wir gerade mit unserer Aufmerksamkeit waren.

So kann sich eine hypnotische Trance bei einer Hypnose anfühlen.



Sigmund Freud
ist einer der großen Wegbereiter der viele Vorgänge in unserem Gehhirn erklärt hat und feststellte, dass wir nur einen kleinen Teil bewusst steuern können.

90-95% von unserem Denken passiert im Unterbewusstsein und ist nicht bewusst steuerbar.

Nur 5-10% können wir mit unserem bewussten Verstand beeinflussen.

Sicherlich wird während einer Hypnose das Unterbewusstsein des Klienten vom Hypnotiseur manipuliert.

Es ist ja auch das Ziel, alte Glaubenssätze, die im Unterbewusstsein für unser Denken und Handeln verantwortlich sind, umzuschreiben.

Aber diese Manipulation geschieht nur mit deinem Einverständnis und nur zu deinem Wohle, um deine Ziele erreichen zu können.

„Mit einem Messer kann man Essen schneiden oder jemanden verletzen“

Warum sollte ein Hypnotiseur irgendetwas machen um dir zu schaden.

Ziel einer Hypnose ist es, dem Klienten zu helfen seine Ziele einfach und nachhaltig zu erreichen.

Hypnose ist eine uralte Methode und wurde nach­ge­wie­se­ner­ma­ßen schon von den alten Ägyptern als Heilkunst eingesetzt.

Wir alle leben unser Leben nach Glaubenssätzen, die in unserem Unterbewusstsein gespeichert sind. Unser Unterbewusstsein funktioniert wie eine riesige Festplatte und jeder Moment wird abgelegt und archiviert. Viele dieser Erfahrungen aus denen sich Glaubenssätze gebildet haben, sind sehr alt, da wir die meisten Erfahrungen im Alter von 0-6 Jahren machen.

All diese Erfahrungen und Glaubenssätze kreieren unsere Realität.

Jeder denkende Mensch hat seine eigene Realität und jeder nimmt sein Umfeld mit seinen Sinnen anders wahr.

Bei einem Waldspaziergang kann man sich an der frischen Luft, den schönen Bäumen und dem Vogelgesang erfreuen oder darüber nachdenken, wie viel Brennholz da so rumliegt und wie man sich damit einen gemütlichen Abend am Kamin gestalten könnte.

Die gleichen Bilder und Eindrücke, aber eine vollkommen anderes Szenario im Kopf.

Wir alle werden, seit der ersten Gedanken in unserem Kopf, ständig konditioniert und geprägt. Durch diese Konditionierungen haben wir dazugelernt und Handlungsregeln für viele Situationen abgespeichert. Diese Handlungsregeln werden bei Bedarf innerhalb von wenigen Millisekunden aufgerufen und wir handeln, ohne eine Sekunde darüber nachzudenken, nach diesen Mustern.

All diese Handlungsregeln haben wir in unserem Unterbewusstsein abgespeichert und für gut befunden, sie haben in der Vergangenheit ja unser Überleben gesichert.

Doch leider sind diese Handlungsregeln nicht mehr auf dem aktuellen Stand eines Erwachsenen. Sie stammen ja zum größten Teil aus unserer Kindheit. Unser Unterbewusstsein ist scheinbar ein fauler Hund und möchte ungern dazulernen, es hat ja seine Handlungsregeln abgespeichert und unser Überleben bis jetzt gesichert.

Alles was neu und unbekannt ist, wir erst einmal als gefährlich eingestuft und unser Unterbewusstsein greift deshalb auf alte Verhaltensregeln zurück die in der Vergangenheit unser Überleben sicherten.

All diese alten Glaubenssätze und Verhaltensregeln waren immer nur zu unserem Wohle, unser Unterbewusstsein will uns immer nur Gutes tun und uns vor Schaden schützen.

Nun bist du erwachsen und diese Handlungsregeln oder Programme müssen auf den Stand eines Erwachsenen umgeschrieben werden. Dies kann während einer Hypnose geschehen, wenn du als Klient dich nicht sperrst, für Hypnose offen bist und dem Hypnotiseur vertraust.

Der Trance-Zustand, ist geprägt von tiefer körperlicher und geistiger Entspannung und wird von den meisten Klienten als sehr angenehm empfunden.

In diesem Zustand der Trance, haben wir gemeinsam den Zugang zu deinem Unterbewusstsein geschaffen und können alte Glaubenssätze so verändern, dass du deine Ziele leichter erreichen kannst und blockierende Gedanken zu etwas positiven verändert werden.

So kann beispielsweise eine Spinnenangst so verändert werden, dass der Klient nach der Behandlung ganz normal mit den Achtbeinern umgehen kann.

Dabei macht der Hypnotiseur nichts mit dem Klienten, das funktioniert zusammen. Hypnose ist wie Tanzen, der eine führt und der andere lässt sich führen.

Angst vor Kontrollverlust

Du bist während einer Hypnose zu keinem Zeitpunkt willenlos und ausgeliefert, Du kannst zu jeder Zeit die Situation kontrollieren. Du hörst jedes Wort und bekommst alles was um dich herum geschieht mit.

Während dein Bewusstsein runtergefahren wird, ist dein Unterbewusstsein hellwach und kontrolliert, ob die Suggestionen die dir gegeben werden zu deinem Wohle sind und deinen ethischen Grundsätzen entsprechen.

Du wirst keine Geheimnisse ausplaudern, deine Bank-Pin veraten oder irgendetwas tun was du nicht willst.

Wenn es dich beruhigt, kannst du auch gerne einen Mitschnitt deiner Hypnosesitzung bekommen und dir zu einem späteren Zeitpunkt gerne alles noch mal anhören.

Informationsvideo zum Thema: Was ist Hypnose

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